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 Nachlese zum 40 jährigen Jubiläum des Yacht-Club Mardorf e.V.

 

Denk’ ich an Mardorf, denk’ ich an Sommer, Sonne, Wind und Segeln.
Mit diesem Satz begann ich einst die Chronik des Yacht-Club Mardorf.
Meine Gedanken gehen auch nach Jahren noch den gleichen Weg, doch heute sind es vor allem die Mitglieder und deren Angehörige, die mich veranlasst haben, zur Feder zu greifen. Sie sind es, die diesen Verein tragen, ihm Leben geben und somit Garant für seinen Fortbestand sind. Ohne sie würde dem Yacht-Club die Wärme fehlen, gäbe es keine neuen Mitglieder, vor allem aber gäbe es keine Jugend.

Doch gestatten Sie mir zunächst einen Rückblick in das Jahr 2005. Das Jahr, in dem die Planung zum 40 jährigen Jubiläum des Yacht-Clubs begann. Es war das Jahr, in dem das Veranstaltungsteam Manfred Hengstmann, Hans Schadow und Heinz-Bernd Eggers dieses Amt inne hatten und mit den Vorbereitungen zum Fest begannen. Gewählt waren drei Männer, gekommen sind drei Ehepaare. Alle fest entschlossen ein Fest auszurichten, das in die Annalen des Yacht-Clubs eingehen würde. Kaum jemand, der noch nie ein solches Fest ausgerichtet hat, kann ermessen, wie viel an Zeit und Mühe investiert werden muss, um ein solches Jubiläum zu gestalten.

Bei den Vorstandswahlen im Februar 2006  übernahm Manfred Hengstmann erneut das Amt des 1. Vorsitzenden. Hengstmann, der bereits von Januar 1986 bis Januar 1991 Vorsitzender war, wusste sehr wohl, was im Jubiläumsjahr auf ihn zukam. Außerdem hat der Club mit Torsten Hengstmann seit der Wahl einen neuen Webmaster, dem es gelang in kurzer Zeit eine neue Homepage für den Yacht-Club zu erstellen, die stets auf dem laufenden ist und an Aktualität keine Wünsche offen lässt. Ein Service, der sich gerade im Jubiläumsjahr als besonders hilfreich erwies.

Viel Zeit blieb ohnehin nicht mehr. Der 17. Juni, Beginn des Jubiläums, kam mit Riesenschritten näher, wobei die letzten Wochen besonders arbeitsreich waren.

Nahezu alle Mitglieder, Ehefrauen, Partner, alle wurden in den Arbeitsablauf eingebunden. Wobei von den Damen ein besonders großer Anteil am Gelingen erwartet wurde. Der Kreis um Jutta Hengstmann, Helga Schadow und Hiltrud Eggers ließ sich nicht lange bitten. Sie bewiesen wieder einmal, dass sie nicht nur schmückendes Beiwerk sein wollten. Ihr Ideenreichtum war bemerkenswert. Da wurden Tischdekorationen gefertigt, Einkäufe getätigt und vieles mehr.

Dann, zwei Tage vor der Feier wurde ein weißes Festzelt auf dem Parkplatz des Campingplatzes Nordufer aufgebaut. Bei seinem Anblick stieg die Vorfreude auf das nahende Wochenende enorm.

Der Sonnabend, Beginn der Feierlichkeiten, war den Mitgliedern, Gastliegern und Angehörigen vorbehalten. Der 1. Vorsitzende Manfred Hengstmann gab in seiner Begrüßungsrede einen Überblick der vergangenen vierzig Jahre. Dankte allen, die sich in dieser Zeit sowie in all den vergangenen Jahren um den Yacht-Club verdient gemacht haben. Hier hob er besonders die Leistung des allzu früh verstorbenen Helmut Kaupke hervor. Kaupke war nicht nur Gründungsmitglied und über zwanzig Jahre 1. Vorsitzender sondern seit 1994 auch Ehrenvorsitzender. Helmut Kaupke prägte den Yacht-Club und sein Name wird untrennbar mit dem des Yacht-Clubs verbunden bleiben. Der erste Vorsitzende berichtete weiter, dass der Club in den vierzig Jahren seines Bestehens mit Helmut Kaupke, Erwin Bruns, Johannes Indermark und Manfred Hengstmann nur vier erste Vorsitzende hatte. Eine besondere Ehre wurde den verdienten Gründungsmitgliedern Fred Jahn und Günter Elsner zuteil. Beide erhielten ihre Urkunden als Ehrenmitglieder des Yacht-Club Mardorf.

Nach einem gemeinsamen Essen blieb noch Zeit in froher Runde zusammen zu sitzen und ausgiebig zu klönen. Viel Aufmerksamkeit wurde auch den

Bildwänden und dem von Manfred Hengstmann zusammengestellten Album zuteil.

Am anderen Morgen hieß es früh aufstehen. Galt es doch alles für den Empfang der Gastvereine zu richten. Nun waren erneut besonders die Damen gefragt. Sie stellten ein Buffett zusammen, bei dessen Anblick sich der Appetit umgehend einstellte. Auch das am Nachmittag aufgebaute Kuchenbuffett war Spitze. Bei selbstgemachten Kuchen, alle von Vereinsmitgliedern gebacken, sah man nur zufriedene Gesichter. Ein gemeinsames Abendessen ließ den Ausklang der Feier schon erahnen. Mitglieder und Gäste durften eine harmonische Feier in einem festlichen Rahmen miterleben, bei der es besonders angenehm auffiel, dass drei Generationen miteinander fröhlich waren. Ließ dieser Anblick einer Großfamilie uns doch auf eine Zukunft hoffen, die den Fortbestand des Clubs gewährleistet.

Zieht man ein Fazit des Jubiläums, muss man sagen, dass es viel Arbeit gemacht hat, viel Freude gebracht hat und allen Teilnehmern sicher unvergessen bleibt.

Wenn es auch immer ein wenig kritisch ist, Namen zu nennen, müssen dennoch zwei Namen hervorgehoben werden: der des ersten Vorsitzenden Manfred Hengstmann und seiner Frau Jutta. Ihr unermüdlicher, nie nachlassender Einsatz die Gesamtorganisation in den Händen zu halten, dafür sei ganz herzlich danke gesagt, verbunden mit dem Wunsch, das unser Veranstaltungsteam Jutta und Manfred Hengstmann, Helga und Hans Schadow sowie Hiltrud und Heinz-Bernd uns noch lange mit ihrem Einsatz und immer wieder neuen Ideen schöne Stunden bereiten.

Doch sollten wir bei aller Freude einen Augenblick verweilen und jenen Mast und Schotbruch wünschen, die schon auf ihre letzte große Fahrt gegangen sind. Die Lücken hinterließen – die uns fehlen werden.

Mögen sich für die Zukunft weiterhin Männer und Frauen finden, die bestrebt sind, mit ihrem  Einsatz den Fortbestand des Yacht-Club Mardorf e.V. zu fördern.

Zur Freude der älteren und zum Ansporn und Verpflichtung für unsere Jugend.

 

Rosalie Bruns