Leinen los beim Yacht–Club Mardorf    

Übersicht
In diesem Jahr ist alles anders!
Gedanken am Steinhuder Meer
Ansegeln 2012
Fahrt ohne Wiederkehr
Herbststürme
Als der Wind Urlaub machte
Seglerträume
Der Tag an dem die Postboje „verlegt“ wurde
Weihnachten ist bald
Rückblick auf das Jahr 2010 beim Yacht-Club Mardorf
Adventszeit 2009 – Vorfreude auf Weihnachten
Die Windjammer kommen

Die Schlammregatta –oder wie Dieter Kammel die Badesaison eröffnete
Nun sieht man sie wieder - die weißen Segel
Auftakt ins Jahr 2009
Zum Herbst 2008
Vereinsmeisterschaft 2008
Nachschau zum Vereinsjubiläum 2006

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In diesem Jahr ist alles anders!

 

Erst der nicht enden wollende lange Winter, dann die Verzögerung beim Stegaufbau. Geduld war angesagt.

 

Dann am 8. Juni war es endlich so weit. Beim Yacht-Club Mardorf fand das Ansegeln statt. Das Warten hatte sich gelohnt.

Die Segler und Gäste erlebten einen wunderbaren Sonnentag.

Bei ausgelassener Stimmung gingen die Boote an den Start.

 

Am frühen Abend traf man sich dann am Vereinsheim zum fröhlichen Ausklang des Tages.

Der Festausschuss mit den Paaren Eggers, Schadow, Hengstmann verwöhnten alle mit gegrillten Köstlichkeiten.

 

Doch bei aller Mühe darf eine Sache nicht übersehen werden. Der Yacht-Club Mardorf braucht eine Folgegeneration die gewillt ist, Verantwortung zu übernehmen und die Belange des Yacht-Clubs  zur Entlastung der älteren Generation weiter trägt.

Damit es auch in Zukunft noch heißt: „Leinen los beim Yacht-Club Mardorf“.

 

Ich wünsche allen Mitgliedern, Gastliegern und Gästen eine gute Saison. Möge der Yacht-Club Mardorf auch weiterhin eine gute Zukunft haben, in dem Traditionen weitergegeben

 

 

werden, wie es seit Jahrzehnten gewesen ist.

Ihre Rosalie Bruns

 

 

Morgentau auf der Seele

Am See graut schon der Morgen,

singt der Rohrsänger sein Lied.

Hörst du des Reihers ersten Schrei,

rufen Möwen den Morgen herbei.

 

Ich horche dem letzten Ruf der Nacht,

spüre Morgentau auf der Seele.

Durch das Schilf bricht der erste Sonnenstrahl.

Ist es Traum oder war es einmal?

 

Rosalie Bruns

 

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Gedanken am Steinhuder Meer

 

Ich träumte es ist wieder Sommer,

vorbei des Winters Macht.

Auf dem Meer hatte längst begonnen

was uns allen nur Freude macht.

 

Ich träumte unser Boot glitt leise

über Meereswellen zum Ziel.

Um uns ein Flimmern und Frieden,

kein Laut dringt zu uns hin.

 

Ich träumte die Sonne sinkt

am Horizont ins Meer,

doch immer noch wehte der Sommerwind

warm über das Steinhuder Meer.

 

Ich wurde wach und sah,

das alles geträumte Wirklichkeit war.

Ein Glücksgefühl mich umfangen hält

ich tausche mit niemanden auf der Welt.

 

Rosalie Bruns

 

  Ansegeln 2012

   Bis wir uns Wiedersehen. Mit diesen Worten trennten sich die Mitglieder des Yacht - Club Mardorf 2011 in eine lange Winterpause. Dann begann die Zeit der Herbststürme. Alles was nicht fest verankert war, wurde fort geweht. Eine Zeit, in der nicht mehr viele Segler am Strand zu sehen waren. Doch auch der längste Winter hat einmal ein Ende.

Trafen sich bei der Jahreshauptversammlung im April schon einige Mitglieder in der Kiefernklause, hieß es am 2.Juni 2012 endlich wieder Leines los  beim Yacht-Club Mardorf.

Bei guter Beteiligung ging das Ansegeln über die Bühne. Reichlich Wind

trieb die Boote über das Steinhuder Meer. Nur wärmer hätte es sein

können. Am Abend traf man sich wie immer an solchen Tagen am Vereinsheim zum Ausklang.

Hier hatte der Festausschuss wieder keine Mühe gescheut, die Anwesenden mit Speisen und Getränke zu verwöhnen. Unser aller Dank

gilt den Ehepaaren Hengstmann, Schadows und Eggers ebenso wie dem

Sportleiter Harald Borchers.

Herzlich begrüßt vom 1.Vorsitzenden Manfred Hengstmann wurden auch

wieder neue Mitglieder. Sie sind eine Bereicherung für den Yacht-Club.

Bleibt noch Dank zu sagen allen, die mit ihrem Einsatz immer wieder für

schöne Stunden sorgen, und möge auch 2012 wieder Harmonie und

Frohsinn  durch die Saison tragen.

Das wünscht allen

                                    Ihre Rosalie Bruns
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Fahrt ohne Wiederkehr

Tosende Brandung – schäumende Gischt
der Sturm baut sich auf zum Orkan.
Kannst kaum noch stehen
das Atmen fällt schwer
Gefahr ist über dem Meer.

 Nicht alle haben den Hafen erreicht,
der Schutz bietet Mann und Schiff.
Ein paar sind noch draußen
auf Legerwall,
treiben hilflos weiter zum Riff.

Es tobt der Orkan, niemand hält ihn auf,
kann zerstören, was immer er will.
Lässt nicht zu, dass Rettung
die Fischer erreicht,
zerschellen wird manches Schiff.

Dann hat der Orkan seine Kraft verbraucht,
Sonne scheint über dem Meer.
Alles sieht wieder friedlich aus,
nur ein paar Fischer,
sie kommen nie mehr.

Rosalie Bruns

 

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Herbststürme

Nach dem Goldenen Oktober bekam nun auch der Yacht-Club Mardorf die Herbststürme unserer Zeit zu spüren. Hatten wir uns im Laufe der Saison oft über zu wenig Wind beklagt, blies er jetzt mit voller Kraft über uns hinweg. Nur gut, dass die Boote inzwischen ihren Platz in den Winterlagern gefunden haben. Doch einige Segler zieht es noch immer zum Steinhuder Meer. Sei es, um sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, oder ganz einfach nur um einen Blick über das Meer zu haben – in  Erinnerung an die Geschehnisse der vergangenen Saison zu schwelgen.

Ich sitze gerne – wenn das Wetter es zulässt, auf einer Bank nahe der Steganlage. Auch sie darf sich nun nach der abgelaufenen Saison etwas ausruhen. Manchmal, wenn der Wind besonders stark durch ihre Hohlräume weht, könnte man meinen, ein Ächzen und Stöhnen zu hören.

Dann könnte man glauben, dass sich die Anlage noch einmal zurecht rückt, um für den langen Winterschlaf die richtige Lage zu bekommen. Manchmal denke ich, das Holz redet noch einmal miteinander.

Über die Last, die es wieder eine ganze Saison getragen hat, über die Boote, die bei Sturm besonders an ihnen gezerrt haben. Aber auch von Pärchen, die Hand in Hand zum Stegkopf gingen, um im letzten Abendschein ein ungestörtes Plätzchen für sich gefunden zu haben.

Nun gibt es ja weder Geister noch Gespenster oder Holz, das miteinander redet.

Aber es gibt die Phantasie. Machen wir uns diese zu Nutze, dürfen wir auch Momente erleben, die mit der Realität nichts Gemeinsames haben, die uns aber erlauben, Dinge zu sehen und zu hören, die wir sonst nicht wahrnehmen würden.

 

Eine Sache sollte nicht in Vergessenheit geraten, das Absegeln 2011. An diesem  24. September stimmte einfach alles. Strahlender Sonnenschein, phantastischer Segelwind, das Meer zeigte sich von seiner schönsten Seite. Zur Freude unseres 
1. Vorsitzenden Manfred Hengstmann gab es eine große Teilnehmerzahl.

Am Abend traf man sich im schön geschmückten Vereinszelt  zu froher Runde.

Alles in allem ein toller Saisonabschluss.

Auch für das Team Hengstmann, Eggers, Schadow vom Festausschuss.

Haben sie doch wieder eine Saison lang alles getan, um die Mitglieder und Gäste zu verwöhnen.

 

Ich wünsche allen, die diese Zeilen lesen eine gute Zeit. Genießen sie auch die segelfreien Monate und haben sie Freude an der nicht mehr so fernen Adventszeit, sowie den Weihnachtsfeiertagen.

Einen guten Start in das Jahr 2012. Bis es wieder heißt „Leinen los beim  Yacht – Club
Mardorf e.V.   

                                                  Ihre Rosalie Bruns  

 
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Als der Wind Urlaub machte

 

Gerade noch Sturm – dann wieder Sonne,

gerade noch Leid – dann wieder Wonne,

gerade noch Kalt – spürst du wieder Wärme.

gerade noch Tag – dann Nacht und Sterne.

 

Wir alle kennen es. Das Steinhuder Meer von seiner schönsten Seite. Blauer Himmel, weiße Segel die sich im Meer spiegeln, Wasser, das glitzert wie Edelsteine. Alles was ein Seglerherz berührt. Alles – nur mit dem Wind ist das immer so eine Sache. Nun wäre das ja nicht so tragisch mit dem Wind, man könnte ja mit dem Segeln warten bis es aufbriest. Nicht aber wenn beim Yachtclub Mardorf e.V. eine Regatta ansteht, genauer gesagt ein Match – Race wie am Samstag vor dem Lichterfest.

Ja, da standen wir nun am Stegkopf und warteten, warteten auf Wind. Immer wieder die Blicke nach oben gerichtet, doch der Himmel hatte kein Einsehen.

Es rührte sich nur ein kleiner Hauch.

Ein altes Lied ging mir durch den Sinn. Soviel Wind und keine Segel, soviel Durst und keinen Gin. Ein Lied das uns mit seiner Romantik umfängt, dass Fernweh in uns weckt. Von all diesen Dingen war beim angesagten Match – Race nichts zu spüren. Man hätte den Text ändern müssen in soviel Segel und kein Wind. Und mit den Wolken hoch am Himmel, die alle zur Heimat ziehn war es auch nichts. Sie bewegten sich nur in Zeitlupe.

Wie die Boote auf dem Weg zum Start. Wer Glück hatte eine  Minibriese zu erwischen, durfte sich glücklich schätzen. Es gab sogar Boote die das Ziel erreichten, andere verhungerten schon an der Luvtonne. Aber zum Schluss gab es einen Sieger. In diesem Fall war der Sieger weiblich. Der Festausschuss war auch wieder aktiv. Er entschädigte die Segler mit einem leckeren Imbiss.

Der Abend stand dann ganz im Zeichen des Lichterfestes – wie immer das ganz große Ereignis des Jahres. Gleichzeitig dass nicht mehr so ferne Absegeln und damit das Ende der Saison 2011.

Doch bis dahin noch ein paar schöne Segelwochen wünscht Ihnen Ihre

Rosalie Bruns

 

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Seglerträume

Aus des Winters kaltem Schlaf erwacht
wird es einen neuen Frühling geben.
Alles Dunkle dieser langen Nacht vergeht
vor der neuen grünen Pracht.

Seglerherzen schlagen höher,
träumen von dem steten Wind.
Träumen von dem neuen Start,
wenn die Saison doch erst beginnt.

Seemannsgarn wird schon gesponnen,
Boote liegen nun am Steg.
Wieder hat erneut begonnen,
was ein Seglerherz bewegt.

Boote ziehen ihre Bahn,
weiße Segel bläht der Wind.
Wind und Wellen geben wieder,
wie sie es so oft getan.

Tragen uns über die Meere,
dass es unser Herz erfreut,
lassen frei und froh uns leben
eine wunderbare Segelzeit.

Rosalie Bruns

Der Tag an dem die Postboje „verlegt“ wurde

Nach der langen Winterpause, Stegaufbau und Jahreshauptversammlung - diesmal im April -  sollte es nun endlich losgehen mit der Lieblingsbeschäftigung der Segler, nämlich Segeln. 

Als erstes stand Ansegeln auf dem Plan.

Die Einladung klang viel versprechend. Dort stand geschrieben:

Gesegelt wird zur Postboje im Ostenmeer. Jedes teilnehmende Boot erhält eine frankierte Postkarte, welche auf dem Törn zum Ziel entsprechend den Anweisungen zu beschriften ist.

Die Postkarte ist dann in den Briefkasten der Postboje einzuwerfen.

Unter den eingehenden Postkarten erfolgt eine Bewertung des interessantesten Textes.

Eine schöne Idee zum Ansegeln, doch es sollte alles ganz anders kommen.

Der 21.Mai 2011 – ein herrlicher Sommertag mitten im Frühling. Doch skeptische Blicke zu den Baumwipfeln ließen bald erahnen, dass Der, auf den alle warteten nicht kommen würde - der Wind.

Kein Lüftchen mochte sich regen. Niemand würde per Segel die Postboje erreichen.

Dabei war sie einer der wichtigen Punkte des Ansegelns. Schließlich sollte jede gemeldete Crew der einzelnen Segelboote ein paar nette Zeilen auf den Yachtclub Mardorf dichten und diese dann in den Briefkasten der Postboje werfen. Doch ohne  Wind würde das nichts werden. Was nun? Aufgeben? Niemals.

Nun zeigte sich erneut, was in den Mitgliedern des Yachtclub Mardorf  steckt.

Der 1Vorsitzende Manfred Hengstmann hatte dann die zündende Idee. Er funktionierte eine Pütz kurzerhand in eine Postboje um und fuhr unter Mithilfe seines Elektromotors Kurs Süd, um dort vor Anker zu gehen.

Tatsächlich erreichte auf diesem Kurs der eine oder andere das „Postboot“. Allerdings soll auch bei dieser Anstrengung so mancher Elektromotor zur Hilfe genommen werden. Ganz vorne an aber stand der Spaß am Geschehen.

 Der Abend in und am Club-Haus stand ganz im Zeichen des Frohsinns. Der Festausschuss hatte wieder keine Mühe gescheut, die Anwesenden zu verwöhnen.

Dann kam es zu der mit Spannung erwarteten Bekanntgabe des schönsten Verses. Der Jury fiel die Entscheidung schwer, waren doch viele schöne Verse abgegeben. Die einzige Möglichkeit bestand in der Entscheidung, die besten drei in die Endausscheidung zu geben und durch Losentscheid den Sieger zu ermitteln. Christel

Hachfeld fungierte als Glücksfee. Sieger wurde unser Sportwart Harald Borchers mit Sohn Felix. Der Rest des Abends verlief in froher Runde.

Möge der Yachtclub Mardorf noch viele schöne Stunden für seine Segler und Gäste bereit halten.

Ihre Rosalie Bruns

 
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Weihnachten ist bald

Lassen wir uns von der Vorfreude auf die Feiertage tragen. Von den Lichtern der Kerzen erwärmen, die durch so manches Fenster ihren Schein nach draußen tragen. Gerade in der Zeit der Lichter ist der Wunsch nach Frieden besonders groß. Wir sollten diese Hoffnung niemals aufgeben.

 

Schutzengel

Schutzengel mögen dich begleiten,
stets an deiner Seite sein.
Flügel über dir ausbreiten,
damit kein Leid geschehen kann.

Engel schweben meist auf Wolken,
manchmal auch zu uns herab.
Wenn sie glauben auf der Erde,
wirft uns etwas aus dem Trab.

Engel gehen immer barfuss,
schlafen niemals – ruh`n nur aus.
Engel lächeln immer gütig,
kommen auch zu dir ins Haus.

Schon als Kinder glaubten wir
an die Engel, die zur Nacht
aus dem Himmel nieder schweben,
uns auf Erden dann bewacht.

Sitzen auch an deinem Bettchen,
beten mit dir – sind dir nah.
Doch gibt es kaum einen Menschen,
der jemals einen Engel sah.

Ich wünsche allen Lesern – allen Mitgliedern des Yacht–Club Mardorf  und allen, die sich dem Club verbunden fühlen frohe, harmonische Feiertage und einen guten Start in das Jahr 2011.

Mögen sich ihre Wünsche und Vorstellungen erfüllen.

                                                   Ihre Rosalie Bruns  

 

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Rückblick auf das Jahr 2010 beim Yacht-Club Mardorf

Erinnerungen an einen Segelsommer

Heute bin ich wieder am Steinhuder Meer. Es ist November. November 2010. Der Herbst hat längst seinen Einzug gehalten. Überall hin hat der Wind das welke Laub verteilt. Eine leichte Brise kommt vom Meer herüber.
Ich sitze auf einer Bank am Nordufer und genieße die Ruhe des Herbsttages, freue mich über die letzten gebündelten Sonnenstrahlen, die noch einmal mein Gesicht erwärmen. Ab und zu kommen Sparziergänger vorbei.

 

Geschenk der Natur

Verschwenderisch zeigt die Natur,
was sie gewillt zu geben.
Doch Mensch gib Acht.
Geh sorgsam um mit all der Pracht.
Zerstöre nicht,
was reichlich dir geboten
und zum Verwalten nur gedacht.

***

Vor mir im weißen Sand – der an schönen Sommertagen voller Menschen ist, liegt nun wieder die Steganlage des Yachtclub Mardorf fein säuberlich aufgestapelt. Wenn sie erzählen könnte, würde sie von vielen heiteren Stunden der Segler erzählen. Von dem neuen feuerverzinkten Stahlrohrtor, dass nun den Anfang der Steganlage ziert. Einem Brautpaar, ebenso wie von einer Taufe.
Alles begann mit dem Ansegeln am 1. Mai 2010. Von der steifen Brise, die die Segler frieren ließ. Allzu lange war ein Verweilen nicht möglich. Am Abend traf man sich am Vereinsheim zum fröhlichen Umtrunk. Dort haben die Segler und ihre Gäste –dank vieler Helfer nun ein festes Dach über dem Kopf.

Vor dem Regenbogen
Grelle Blitze – Donnergrollen,
Wolken jagen übers Meer.
Es ist als würd der Tag versinken,
gäb`s für die Sonne keine Wiederkehr.
Weiße Kronen auf den Wellen
treiben schneller hin zum Strand,
tanzen nach der Melodie,
die das Meer für sie erfand.
Glitzern hell wie Edelsteine,
kühlen bald den heißen Sand,
oben auf den schroffen Klippen
gellt der Möwen Schrei durch`s Land.
Plötzlich durch die dunklen Wolken
bricht die Sonne ihre Bahn,
und in allerschönsten Farben,
hat sich ein Regenbogen aufgetan.
Weiße Kronen in der Brandung,
tanzen wie der Wind es mag.
Lassen Wellen weiter rauschen,
rauschen bis zum jüngsten Tag.

 

Die Treffs der Segler am Vereinheim finden in diesem Jahr besonders viel Zuspruch.
Immer ist es eine heitere Runde, die sich dort versammelt hat. Die meisten haben viel zu erzählen, und eine gute Portion Seemannsgarn ist auch immer dabei.
Am 21. Juni wurde es dann romantisch. Mit Petra und Peter ging zum ersten Mal, fast unbemerkt ein strahlendes Brautpaar über unseren Steg. Am Stegkopf nahm man in einem Auswanderer Platz und setzte über zum Wilhelmstein, auf dem im kleinen Kreis das Jawort gegeben wurde.
Die Fahrradtour rund um das Steinhuder Meer  fand am 17. Juli statt. Sie hat seit langem ihre festen Anhänger. Zum Abschluss ging es in die „Alte Moorhütte“ zum Essen. Doch es gab nicht nur ein Brautpaar zu sehen, am 18. Juli  gab es an der Steganlage die Bootstaufe eines schmucken 15er Jollenkreuzers zu sehen. Unter der Regie von Zeremonienmeister Dieter Kammel, der sich eine paar Gags ausgedacht hatte, wurde es den Eignern Nina und Meike mit dem Bootsnamen Hummel als nunmehr seetüchtig übergeben. Abschließend gab es noch Kaffe und Getränke.
Das Absegeln am 18. Oktober fand in diesem Jahr ohne Segeln statt. Die Beteiligung wäre ja sehr gut gewesen, doch der Wind wehte einfach zu stark übers Meer. Demzufolge wurde es auch schnell ungemütlich am Stegkopf. Da traf man sich schon lieber am Vereinsheim des YCMa. Alles in einem ein erfolgreiches Jahr, auf das nicht nur der 1. Vorsitzende Manfred Hengstmann erfreut zurückblicken kann. Nicht zuletzt auch weil ein paar neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Der Festausschuss mit Manfred und Jutta Hengstmann, Heinz-Bernd und Hiltrud Eggers, sowie Hans und Helga Schadow haben wieder vollen Einsatz gezeigt. Ebenso wie der 2. Vorsitzende Dieter Kammel und all die vielen Helfer, die ohne groß zu fragen immer zur Stelle waren.
Eine schöne Segelsaison mit vielen Ereignissen ist vorüber. Im nächsten Jahr, wenn es heißt: Leinen los beim Yacht–Club Mardorf sind wir alle wieder mit dabei.

Ihre Rosalie Bruns

 

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  Adventszeit 2009 – Vorfreude auf Weihnachten

Nun ist sie wieder da. Die Adventszeit. Zeit der kleinen Geheimnisse. Überall bieten Weihnachtsmärkte und Geschäfte an was unsere Herzen erfreut.
Wie wir diese Zeit gestalten liegt ganz allein an uns.
Ich wünsche allen Lesern – allen Mitgliedern des Clubs – und allen die sich dem Yacht-Club Mardorf verbunden fühlen ein frohes, harmonisches Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2010.
Mögen sich Ihre Wünsche und Vorstellungen erfüllen.
                                Ihre Rosalie Bruns.

 

Der Tannenbaumtraum

 Als Tannenbaum bin ich geboren,
vor ach so langer Tannenzeit.
Ich glaubte mich schon ganz verloren,
denn niemand wollt` mich weit und breit.

Die anderen Tannen neben mir,
die spotteten gar sehr:
„Ach seht ihn an den kleinen Wicht,
der wächst bestimmt nicht mehr.“

So blieb ich traurig Jahr für Jahr
Zur Weihnachtszeit zurück.
Und sah den edlen Tannen nach,
sie alle hatten Glück.

Doch dieses Jahr ist es gescheh`n,
ich stand schon fast allein.
Da blieben Kinder vor mir steh`n,
sie sagten: „Der soll`s sein“.

Sie trugen mich bis in ihr Haus,
dort schmückten sie mich sehr.
Mit Kugeln, Kerzen, Engelshaar,
und noch so manchem mehr.

Ich reckte mich – stand nun fast gerade,
breitete meine Zweige aus.
Zu meinem Fuße Gaben lagen,
die Freude brachten in das Haus.

Habe Kinderaugen strahlen seh`n,
als sie vom Tannenbaum gesungen.
Das war für mich ein Dankeschön,
es hat so froh geklungen.

Mein Tannenleben ist erfüllt,
lass mich nun ohne Zagen,
voll Stolz und Freude ganz gewiss
zum Tannenhimmel tragen.

Dort träume ich von jenen Tagen,
die einst die schönsten für mich war`n.
Ich wurd`als Tannenbaum geboren,
und durfte Weihnachtsbaum einst sein.

Rosalie Bruns

 

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Die Windjammer kommen

 

Es war einer dieser lauen Sommerabende. Die Sonne schien langsam im Meer zu versinken. Kaum jemand kann sich dieses Augenblicks entziehen.

Ein paar Segler sitzen noch auf dem Stegkopf des Yacht-Clubs Mardorf und fachsimpeln über dieses und jenes.

Immer wieder ist das fröhliche Lachen junger Menschen zu hören. Am Nachbarsteg hat noch ein Auswanderer festgemacht. Der Skipper wartet offensichtlich auf seine letzten Fahrgäste des Tages. Eigentlich müsste sein Boot längst den Heimathafen angelaufen haben. Doch heute schien es für Boot und Skipper eine Ausnahme zu geben.

Dann hört man sie kommen. Und sie singen. Singen ein altes Seemannslied. Es muss einer dieser Shantychöre sein, die mit ihren Liedern so viel Romantik in unsere Herzen tragen. Als alle an Bord sind setzt der Fahrensmann die Segel. Er will also die leichte Abendbrise nutzen, um nach Hause zu segeln. Kein Motorengeräusch wird die abendliche Stille stören.

Langsam nimmt der Auswanderer Fahrt auf. Und dann, als hätten sie meinen geheimen Wunsch gespürt, beginnen sie noch einmal zu singen. Ihre kräftigen Stimmen erreichen uns noch immer. Die Melodie kommt uns bekannt vor. Spätestens beim Refrain ist uns klar, dass es das Lied von den Windjammern ist. Mancher von uns lässt sich zum Mitsingen des Seemannsliedes inspirieren.

 

Die Windjammer kommen

und bringen das Fernweh zurück,

sie segeln vorüber

und unsere Träume nehmen sie mit.

 

Die Windjammer kommen

sie tragen die Freiheit an Bord,

wie flüchtige Wolken

so weht der Wind sie viel zu bald

schon wieder fort.

 

Musik: Rudolf Müssig / Text: Jürgen Rust

 

Mit den letzten Klängen des Seemannsliedes entschwindet auch das Boot unseren Blicken.

Es ist leiser geworden am Stegkopf. Das junge verliebte Paar auf der Bank ist noch näher zusammengerückt, sieht sich noch tiefer in die Augen. Sie haben die Zukunft noch vor sich. Neben ihnen der schon etwas ältere Herr, der nur Blicke für das Meer hat. Der sich nicht anmerken lassen will, wie sehr auch ihn diese Melodie angerührt hat. Woran mag er bei den Klängen dieses Liedes gedacht haben? Vielleicht an die Liebste, die schon lange nicht mehr bei ihm ist? Vielleicht an die Jahre, die vergangen sind? Jahre, die ihm keine Möglichkeit gaben, auf einem Windjammer über die Meere zu segeln. Dessen Fahrenszeit nun ohnehin vorbei ist. Wer kann es sagen.

Alle hängen ihren eigenen Gedanken nach. Es ist spät geworden. Die Boote sind nun fest vertäut am Steg. Nacht liegt über dem Steinhuder Meer, als auch die letzten sich auf den Heimweg machen.

Eigentlich war ja nichts weiter geschehen. Nur ein Boot, das seine Bahn über das Steinhuder Meer zog. Ein Shantychor, der mit dem Text eines Seemannsliedes eine Seite in uns zum Klingen brachte, auf die wir achten sollten, damit sie uns nicht verloren geht. Nennen wir es Fernweh - nennen wir es Romantik - oder Gedanken an unerfüllte Träume.

Auch wenn wir wissen, dass sie nicht in Erfüllung gehen können, sind gerade sie es, die uns in unbekannte Fernen bringen.

Es mag wohl sein, dass auf dem Steinhuder Meer keine Windjammer segeln, aber sie in unserer Phantasie vor Augen haben, sei schon erlaubt. Wir sollten uns diese Träume nicht nehmen lassen. Sollten sie im Herzen tragen. Es könnte sein, dass immer wieder kleine Wunder geschehen.

 

Das Meer

 

Die Brandung singt beständig ihre Melodie,

mal leise rauschend,

mal mit voller Kraft.

Der Blick geht heute weit bis hin,

wo Meer und Himmel sich verschmelzen.

Ich atme tief die herbe Luft.

In mir ist ein Gebet

und Dank an den,

der diese Schöpfung einst gemacht.

 

Ich wünsche allen Seglern, allen dem Yacht-Club Mardorf verbundenen eine schöne Zeit. Mögen sie sich ihre Träume bewahren und den Hang zur Romantik im Herzen tragen.

 

Ihre Rosalie Bruns

 

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Die Schlammregatta – oder wie Dieter Kammel die Badesaison eröffnete

Jedes Ereignis beim Yachtclub–Mardorf hat seine Besonderheiten. Nebensächlichkeiten, die es Wert sind in Worten festgehalten zu werden. So auch bei der diesjährigen Vereinsmeisterschaft.
Bei gutem Wetter, aber mäßigem Genuawind aus Ost wurde der I. Start zum klassischen  Dreieckskurs freigegeben. Doch schon vor der Luvtonne wunderte sich so mancher Skipper über die geringe Fahrtgeschwindigkeit seines Bootes. Der Grund war bald erkennbar.
Auf wundersame Weise – oder sollte da doch jemand am Rädchen gedreht haben – war der Wasserstand des Meeres um etwa 30 cm gesunken. Damit war der Traum vom Gleiten über das Wasser ausgeträumt. Was blieb war der Kampf mit dem Schlamm, der die Boote immer wieder ausbremste. Zum II. Start brieste es zwar erheblich auf, doch die Schlammberührung blieb den Seglern erhalten. Nicht unbedingt zur Freude der Teilnehmer.

Doch die schon sprichwörtliche gute Laune der Anhänger dieses wunderbaren Hobbys setzte sich auch an diesem Tag durch. Auch wenn der eine oder andere sich insgeheim wünschte etwas Macht über die Naturgewalten zu haben. 

Größenwahn
Ich sitze hier am Meeresstrand
und warte auf die Wellen,
die doch sonst um diese Zeit
am Nordufer zerschellen.

Ich sitze hier und denke mir,
es könnte doch so sein,
dass ich der große Meister währ`,
und Gottes Wille klein.

Ich denke mir, hätt` ich die Macht
über Naturgewalten,
dann würde ich, wär mir danach,
die Brandung umgestalten.

Dann säße
ich am Nordufer,
ließ Wind und Wellen toben,
nur so zum Spaß, für mich allein,
und würd mich auch noch loben.

Doch wenn ich noch so mächtig wär,
es kann ja nicht gelingen.
Denn die Natur, Gott sei`s gedankt,
lässt sich noch nicht bezwingen.

Ja, und dann war da noch der Vorfall mit Dieter Kammel, dem es vorbehalten war, an jenem Samstag die Badesaison am Steg zu eröffnen. Dieter, immer bereit sich für den Yachtclub einzubringen, sammelte nach Beendigung der Regatta die Vereinstonnen wieder ein und lieferte sie am Stegkopf ab. Soweit verlief alles nach Plan. Doch was dann kam war eine filmreife  Vorstellung, wie sie sich so mancher Regisseur als Filmvorlage gewünscht hätte.
Kammel, ein versierter Segler, hatte sein Boot gerade zum angestammten Liegeplatz jongliert, als etwas geschah, was eigentlich nicht hätte geschehen können. 
Sei es nun ein zu großer Kraftaufwand beim Festmachen des Bootes gegen die Seitenreling gewesen oder Materialermühdung derselben. Vielleicht auch beides zusammen. Gleich wie. Kammel fiel mitsamt der Reling über Steuerbord ins Wasser. Ein Anblick wie im Komikfilm. Als er wieder auftauchte, hätte man meinen können, ein aufgeblasener Wal hätte sich ins Steinhuder Meer verirrt. Er spie Wasserfontänen, was Walfänger auf hoher See zu dem Ruf: „Wal, da bläst er“, animiert hätte.
Was dann am Stegkopf aus dem Wasser robbte, war schon ein kurioser Anblick. Aus den Gummistiefeln spritzte das Wasser nur so hoch. Seine Kleidung, voll gesogen von Wasser, machte ihn beinahe unbeweglich. Erst als das Wasser aus der Kleidung abgelaufen war, konnte man in dem vormals aufgeblasenen Skipper wieder den Menschen Dieter Kammel erkennen.

Außer das er die Lacher auf seiner Seite hatte, war ihm nichts geschehen. Am Abend fand er sich wie alle anderen Teilnehmer am Vereinsheim zur Siegerehrung ein. Der laue Sommerabend trug mit zur fröhlichen Stimmung bei. Ebenso der bewährte Festausschuss. Seemannsgarn war an diesem Abend nicht gefragt. Die Ereignisse des Tages boten genug Gesprächsstoff. Ich wünsche allen Skippern, allen Freunden des Segelsports weiterhin eine fröhliche Segelsaison. Möge ihnen die Freude an diesem schönen Sport erhalten bleiben.

                                                 Rosalie Bruns

 

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Nun sieht man sie wieder – die weißen Segel

Sind die weißen Segel gesetzt, fahren sie jetzt, fahren sie jetzt, -------
Dieser romantische alte Schlager, einst gesungen von Rene Carol, hätte wunderbar zum diesjährigen Ansegeln gepasst.
Hatte bereits das traumhafte Osterwetter in diesem Jahr viele Segler inspiriert, ihre Boote aus dem Winterschlaf zu wecken, lagen nun zum Ansegeln nahezu alle Boote an ihren angestammten Plätzen.
Strahlender Sonnenschein ließ das Meer wie Kristalle glitzern, lockte noch den einen oder anderen unschlüssigen zur Teilnahme des Ansegelns. Bei angenehmen Temperaturen ging es fröhlich zum Start.
Wer es eben einrichten konnte, war dabei als es wieder hieß: Leinen los beim Yachtclub Mardorf.
Nach der Starterlaubnis ging es los. Bei drehendem Wind aus Nordwest wurde zunächst  rund Wilhelmstein gesegelt. So richtig spannend und bewertet aber wurde der Aufschießer am Ende des Segelns. 
Da der Wind nahe dem Stegkopf bis zu 90 Grad drehte, ließ er so manchen Segler „Auflaufen“. Ob der Wettergott sich beim Ansegeln als Segelfan erwies, sei dahin gestellt. Forderte er doch die Teilnehmer zu ständig neuen Reaktionen heraus.
Am frühen Abend trafen sich die Teilnehmer mit allen, die gerne ihre Freizeit in fröhlicher Gesellschaft verbringen. Die immer noch sommerlichen Temperaturen ließen den Aufenthalt draußen vor dem Vereinsheim zu. Für das leibliche Wohl sorgte wieder das bewährte Team des Festausschuss. Auffallend an diesem Abend war die Vielzahl der Kinder und Jugendlichen, denen das Segeln nicht unbekannt war. Zufriedene Gesichter gab es reihum. Auch dem 1.Vorsitzenden Manfred Hengstmann konnte man die Freude über diesen gelungenen Tag ansehen.
Bleibt noch zu berichten, dass der beste Aufschiesser mit 5 cm Abstand vom Stegkopf gemessen wurde. Die Bekanntgabe der Sieger findet an anderer Stelle der Homepage Erwähnung.
Für alle, die sich einen Hang zur Romantik bewahrt haben, ist das folgende Gedicht aufgeführt.
 

Das letzte Boot

 Ein letztes Boot liegt noch am Steg,
bringt dich zur Liebsten hin.
Nixen begleiten dich ein Stück,
Sterne weisen dir den Weg.

Der Mond gibt Licht auf deine Bahn,
der Wind die Segel füllt.
So gleitest du bei Nacht dahin,
der See wie Diamanten blinkt.

Am Ziel erwartet dich die Liebe,
wie du sie dir schon lang erträumt.
Nun eile – nutze deine Chance,
damit du keine Stunde Glück versäumst.

 Es war ein guter Auftakt dieses Ansegeln 2009, bei dem natürlich am Abend wieder so manches Seemannsgarn die Teilnehmer und Gäste zum Schmunzeln brachte.
Ich wünsche allen Skippern und Freunden dieses wunderbaren Hobbys allzeit eine gute und sichere Fahrt auf dem Meer.

                                          Rosalie Bruns  

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Auftakt ins Jahr 2009

Der Auftakt ins Jahr 2009 ist beim Yacht-Club Mardorf schon mal prima gelaufen.
Der Himmel zeigte sich zwar grau verhangen, davon bekamen die Teilnehmer
der Jahreshauptversammlung in der gut geheizten Kiefernklause aber kaum etwas zu spüren.
Bei den anstehenden Wahlen zeigte sich die Zufriedenheit der Mitglieder mit ihrem Vorstand. Besser hätte es nicht kommen können. Der amtierende 1.Vorsitzende Manfred Hengstmann und sein gesamtes Team wurden in ihren Ämtern bestätigt. Der Festausschuss in der Formation der Ehepaare Hengstmann, Schadow, Eggers bleibt uns ebenfalls erhalten. Wir werden also in der Saison 2009 wieder einiges geboten bekommen, denn der Ideenreichtum sechs Damen und Herren ist scheinbar unerschöpflich. Dass am Rande der Versammlung ausgiebig geklönt wurde versteht sich von selbst.
Ein wenig ratlos standen wir vor der Versammlung auf unserem Campingplatz Nordufer. Dort hatte „Spatenwilli“ trotz fristloser Kündigung mit seiner Großfamilie ganze Arbeit geleistet. Unzählige Maulwurfshügel zierten die Plätze. Dazu der Regen. Nein, zum Verweilen  lud das nun wirklich nicht ein.
Unten am Wasser, wo unser Steg noch Winterschlaf hält sah es nicht besser aus. Um sich das Steinhuder Meer in gleißendem Sonnenschein vorzustellen, mit Booten, deren Segel sich im Meer spiegeln,  bedurfte es schon viel Phantasie. Vor einiger Zeit sah ich am Nordufer einen kleinen Steg der mir verlassen schien. Seine Bohlen waren aufgewölbt, das Holz schon am Vergehen. Wahrscheinlich gehörte er  niemanden mehr. Sein Anblick passte zu einem meiner Gedichte, als währe es eigens hierfür geschrieben.

Vergänglichkeiten

Alt und morsch ist nun der Steg,
wiegt sich in den Wellen.
Sanft berührt das Schilf den Weg,
will sich noch nicht trennen.

 Alt und morsch die Bohlen sind,
woll`n uns nicht mehr tragen.
Wehe dem, der seinen Schritt
auf das Holz will wagen.

Sonnenschein am Himmelszelt,
trügerisches Gleiten,
die Natur zeigt den Verfall,
zeigt Vergänglichkeiten.

 

Mit dem Aufbau der Steganlage des Yacht –Club Mardorf wird in ein paar Wochen begonnen, erste Anzeichen der nahenden Saison. Wenn im Frühling die Erde zu neuem Leben erwacht, die Sonne wieder Kraft hat uns zu erwärmen, dann sind wir wieder da.
Boot für Boot kommt aus dem Winterlager. Überall wird „Klar Schiff“ gemacht. Dann hört man sie wieder: wie sie reden über Wind und Wellen, über ihre Wintererlebnisse und über ihre Pläne in dieser Saison. Sicher ist auch eine gute Portion Seemannsgarn dabei. Wenn es wieder heißt Leinen los beim Yacht – Club Mardorf und allzeit gute Fahrt!

                                                    Rosalie Bruns

 

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Und wieder ist eine Segelsaison beim Yacht-Club Mardorf vorbei

Nach gelungener Absegelfeier im mollig warmen Festzelt hat nun der Herbst seinen Einzug gehalten. Die Boote sind im Winterlager und die meisten Mitglieder werden sich erst im nächsten Jahr wiedersehen.
Langsam gehe ich den kleinen, mit Baumwurzeln durchzogenen Weg zum Wasser. Auch ich werde in diesem Jahr nun nicht mehr so oft am Steinhuder Meer sein.
Ein kalter Wind treibt letzte Blätter vor sich her. Ich ziehe das Kordelband meiner Kapuze enger. 
Das Steinhuder Meer, im Sommer bei klarer Sicht eine Augenweide. Wenn sich die weißen Segel der Boote im Wasser spiegeln, eine Brise sie über das Meer gleiten lässt, schlägt das Herz der Segler höher. Wer Wind und Wellen liebt, den hält es dann nicht mehr an Land. Doch das ist für dieses Jahr schon Erinnerung, wie auch die vielen schönen Fotos, die während der Saison von Mitgliedern aufgenommen wurden.
Doch heute ist alles grau in grau. Ich gehe bis an das Ufer des Meeres. Es ist auflandiger Wind. Das Schilf biegt sich weit hinab. Wo sonst reger Segel- und Badebetrieb ist, bin ich heute allein hier draußen. Der abgebaute Steg liegt auf dem Sand des Strandes. Im Schutz der aufgestapelten Paletten will ich noch ein wenig bleiben. Mir fällt ein Vers ein den ich vor einiger Zeit geschrieben habe. Er passt zu diesem Tag.

Der Herbst braucht die Stürme,
um zu verwehen,
was der Frühling zum Werden gebracht.
Kälte wird uns berühren in früher Nacht,
die letzten Spuren des Sommers vergehen.

Ganz in Gedanken lehne ich an dem Holzstapel. Es ist als würde der Wind das Holz zum Klingen bringen. War da nicht noch das Laufen von Kinderfüßen zu hören? Die Stimmen der Segler beim Setzen der Segel oder die fröhliche Stimmung, wenn der Yacht-Club Mardorf wieder mal ein Fest am Stegkopf ausrichtet?
Mit einem Lächeln wende ich mich ab. Der Wind hat noch zugelegt. Ich mache mich auf den Rückweg.
Die ruhige Zeit hält nun ihren Einzug. Doch wird sie wirklich ruhig werden?
Schon bald wird es Advent sein, die Zeit der Lichter, die Vorboten auf Weihnachten, und wir haben wie immer die Wahl der Gestaltung.
Was bedeutet sie uns diese Zeit: suchen wir die Stille und Besinnlichkeit oder verfallen wir in Hektik? Am Adventssonntag zünden wir die erste Kerze an. Ihr warmes Licht gibt dem Raum eine Atmosphäre, der wir uns kaum entziehen können.
Die ersten gebackenen Plätzchen stehen auf dem Tisch, wecken in mir Erinnerungen an die Kinderzeit. An Mutter, wie sie Backblech für Backblech vorbereitet. Teig ausrollt und uns Kinder die Figuren zum Ausstechen überlässt. Vom Keksbruch durfte gleich genascht werden. Es war die Zeit der kleinen Geheimnisse. Da mussten die Topflappen für Mutter ebenso versteckt werden, wie der gestrickte Schal für Vater. Die Adventszeit war immer aufregend. Was würde Weihnachten auf dem Gabentisch liegen, würden wir einen Tannenbaum bekommen? Unsere Wünsche waren klein. Es waren die Kriegs- und Nachkriegsjahre. Doch wir hatten das Glück zusammen zu sein, was in jener Zeit nicht selbstverständlich war.
Heute leben wir in einer anderen, schnelllebigen Zeit, in der viele Werte verloren gegangen sind.
Wenn am Sonntag die erste Kerze angezündet wird und zum Träumen einlädt, möchte auch ich mich verzaubern lassen von dieser Zeit, möchte sie nutzen für Gespräche, die geführt werden sollten, mit Freunden bei einem guten Tropfen verweilen. Möchte die Adventszeit nutzen, um Briefe zu schreiben an Menschen, die schon lange darauf warten. Am zweiten Advent einen Bummel über den Seelzer Weihnachtsmarkt machen. An den dicht um die Martinskirche aufgestellten kleinen Holzhäuschen verweilen, etwas von dem Adventszauber mit nach Hause nehmen.
Ein Gläschen Glühwein und Schmalzgebäck gehört für mich dazu und natürlich ein Gang in unsere schöne alte Kirche.
In der letzten Weihnachtswoche wird es Zeit einen Weihnachtsbaum zu besorgen. Am liebsten von einer Tannenbaumplantage. Am Heiligen Abend dann – geschmückt wie in alten Zeiten – möge er uns mit seinem Licht erwärmen. Fragt man mich nach meinen Wünschen zum Fest, ist die Antwort ganz einfach. Ich wünsche mir Zeit, und ich verschenke gern Zeit. Für mich ist Zeit etwas ganz besonderes. Zeit zu haben für den Partner, für die Familie und das nach Möglichkeit nicht nur in diesen Tagen. 
Das sind meine Gedanken und Vorstellungen in der Zeit vor Weihnachten und zum Fest, das wir das Fest der Liebe nennen. Verbunden mit dem Wunsch nach Frieden auf dieser Welt. Frieden für alle, damit wir voller Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft blicken können.
Ich wünsche allen Lesern – allen Mitgliedern des Clubs – und allen, die sich dem Yacht – Club Mardorf verbunden fühlen ein frohes, harmonisches Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2009.

Winterwald

Fast zärtlich war in der heiligen Nacht
das Land mit leuchtendem Weiß bedacht.
Es leuchtete hell und war so fein,
das konnte nur Schnee vom Himmel sein.

 Ich ging durch den weißen Winterwald
wie durch ein Zauberland.
Der Schnee hatte alles, was brüchig und alt
unter seidige Tücher verbannt.

Der Wald schien mir so wunderbar.
Ach, bliebe die Zeit hier steh’n.
So friedlich und still, so kalt und so klar,
ein Paradies – ich hab’ es geseh’n.

Rosalie Bruns

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Vereinsmeisterschaft 2008

Da war mal wieder so richtig was los beim Yacht–Club Mardorf. Vereinsmeisterschaften waren ausgeschrieben. Neben anderen Ereignissen im Laufe des Jahres immer eine spannende Abwechslung.

Wobei gesagt werden muss, dass es dem Club an Ereignissen nicht mangelt. War er doch ein Jahr nach seinem Jubiläum vollkommen abgebrannt. Halt, liebe Leser, denken sie ihre Gedanken nicht zu Ende. Nicht finanziell sondern materiell abgebrannt.
An einem sonnigen Freitag im Herbst 2007 brannte der Vereinswohnwagen mit allem Zubehör total ab. Übrig blieb ein Schutthaufen von verbranntem Holz, verschmorten Segelzubehör, dem Festzelt, eben alles, was ein Club benötigt, um Regatten und Feste auszurichten.
Von einem Tag zum anderen stand der Yacht–Club vor dem Verlust aller Dinge, die mit viel Mühe und Arbeitseinsätzen erstellt wurden.

Dank einer guten Zeitplanung, vielen Arbeitseinsätzen sowie eines Sponsoren hat sich der Club von diesem Schaden erholt. 2008 ist alles wieder beisammen, auch, oder gerade um Regatten durchzuführen. Der Gedanke führt mich zurück zu den Vereinsmeisterschaften, die nun angesagt waren.

Wir schreiben den 15.Juni 2008, ein Sonntag. Am Vormittag sollte gestartet werden. Auf 10.30 Uhr war die Steuermannsbesprechung festgelegt. Nun wurde es ernst. Eine gewisse Unruhe nahm von den Skippern Besitz. Jeder war mit sich beschäftigt. Immer wieder gingen die Blicke zum Himmel, der heute besonders viel versprechend  aussah. Alles war möglich. Welche Segel würden den größten Vorteil bringen?

Schon schoben sich dunkle Wolken vor die Sonne. Würde es am Ende Gewitter geben?

Gegen 11.30 Uhr gab Sportleiter Thomas Schröder den Start frei. Gesegelt werden sollte der klassische Dreieckskurs. Bereits in der ersten Runde ließ Donnergrollen ahnen, dass das Wetter nicht ganz so harmlos bleiben würde. Nach dem Start ging es bei Südwest-bis Westwind zur Luvtonne.  Nach der Luvtonne Richtung Ostenmeer bei Wind aus Süd, dann Kurs Nord zu Start und Zielbahnmarke. Gleich im  Anschluss noch einmal die Runde bei ständig drehenden Wind von Süd bis West. Das Wetter zeigte sich heiter, leicht bewölkt mit Windstärke 3–4 bis ins Ziel. Vor dem Start zur letzten Rund flaute der Wind so stark ab, dass ein paar Skipper meinten, doch nun die Genua setzen zu müssen, was sich aber unmittelbar nach dem Start als gewagt erwies. Ganz plötzlich auftretender Starkwind und Platzregen auf Kurs Luvtonne verlangte den Seglern dann einiges an Kraft und Geschicklichkeit ab. Nach der Luvtonne brachte der fast Halbwindkurs für manche Crew etwas Erholung. Alle kamen wohlbehalten ins Ziel.

Was noch folgte, war die Siegerehrung am Stegkopf. Es gab strahlende Gesichter  für die Sieger und entsprechende Preise für die Platzierten. Ein erfrischender Umtrunk – gesponsert vom Sportleiter – rundete den Tag ab.  

Der erste Vorsitzende Manfred Hengstmann, der mit Ehefrau Jutta an der Vereinsmeisterschaft teilnahm zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf.

Wie meistens verweilten einige noch am Stegkopf. Der Stegkopf, seit Jahrzehnten Anlaufpunkt für Jung und Alt, ist nach wie vor ein beliebtes Ziel für Vereins- und Stegmitglieder. Hier tauscht man sich aus, hier werden Verabredungen getroffen, und hier wird Seemannsgarn gesponnen.

Immer aber sind es Gleichgesinnte, die den weiten Blick über das Steinhuder Meer lieben, die sich von der Atmosphäre einladen lassen zu Träumen, dort zur Ruhe kommen. Denn träumen tun wir doch alle gerne, wie das nachstehende Gedicht zeigt.

   Am Wind

Als Junge hatte ich den Traum
von einem Boot mit Segeln,
dass mich zu fernen Ländern bringt.
Erwarten konnt’ ich es kaum.

 Nun hat sich dieser Traum erfüllt,
ich segele über das Meer,
zu unbekannten Zielen hin,
den Wolken hinterher.

Entfernt vom Alltag dieser Welt,
allein mit Wind und Wogen.
Nur kleine Wale schwimmen mit,
vorm Bug, als hätten sie das Boot gezogen.

Auch wenn mal Sturm die Segel bläht,
und treibt uns schnell dahin,
dann bin ich eins mit meinem Boot,
weil ich dort glücklich bin.

Wenn es dann Nacht wird auf dem Meer,
wenn nur die Sterne weisen mir den Weg,
wenn Ruhe ist so um mich her,
dann bete ich, dass niemand diesen Frieden stört.

Nur wer das je erlebt, wer’s jemals sah,
dem wird das Herz ganz weit, dem ist der Himmel nah.
Vielleicht der letzte große Freiheitstraum,
erlebt fern aller Zeit und Raum.

Rosalie Bruns  

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Nachlese zum 40 jährigen Jubiläum des Yacht-Club Mardorf e.V.

 

Denk’ ich an Mardorf, denk’ ich an Sommer, Sonne, Wind und Segeln.
Mit diesem Satz begann ich einst die Chronik des Yacht-Club Mardorf.
Meine Gedanken gehen auch nach Jahren noch den gleichen Weg, doch heute sind es vor allem die Mitglieder und deren Angehörige, die mich veranlasst haben, zur Feder zu greifen. Sie sind es, die diesen Verein tragen, ihm Leben geben und somit Garant für seinen Fortbestand sind. Ohne sie würde dem Yacht-Club die Wärme fehlen, gäbe es keine neuen Mitglieder, vor allem aber gäbe es keine Jugend.

Doch gestatten Sie mir zunächst einen Rückblick in das Jahr 2005. Das Jahr, in dem die Planung zum 40 jährigen Jubiläum des Yacht-Clubs begann. Es war das Jahr, in dem das Veranstaltungsteam Manfred Hengstmann, Hans Schadow und Heinz-Bernd Eggers dieses Amt inne hatten und mit den Vorbereitungen zum Fest begannen. Gewählt waren drei Männer, gekommen sind drei Ehepaare. Alle fest entschlossen ein Fest auszurichten, das in die Annalen des Yacht-Clubs eingehen würde. Kaum jemand, der noch nie ein solches Fest ausgerichtet hat, kann ermessen, wie viel an Zeit und Mühe investiert werden muss, um ein solches Jubiläum zu gestalten.

Bei den Vorstandswahlen im Februar 2006  übernahm Manfred Hengstmann erneut das Amt des 1. Vorsitzenden. Hengstmann, der bereits von Januar 1986 bis Januar 1991 Vorsitzender war, wusste sehr wohl, was im Jubiläumsjahr auf ihn zukam. Außerdem hat der Club mit Torsten Hengstmann seit der Wahl einen neuen Webmaster, dem es gelang in kurzer Zeit eine neue Homepage für den Yacht-Club zu erstellen, die stets auf dem laufenden ist und an Aktualität keine Wünsche offen lässt. Ein Service, der sich gerade im Jubiläumsjahr als besonders hilfreich erwies.

Viel Zeit blieb ohnehin nicht mehr. Der 17. Juni, Beginn des Jubiläums, kam mit Riesenschritten näher, wobei die letzten Wochen besonders arbeitsreich waren.

Nahezu alle Mitglieder, Ehefrauen, Partner, alle wurden in den Arbeitsablauf eingebunden. Wobei von den Damen ein besonders großer Anteil am Gelingen erwartet wurde. Der Kreis um Jutta Hengstmann, Helga Schadow und Hiltrud Eggers ließ sich nicht lange bitten. Sie bewiesen wieder einmal, dass sie nicht nur schmückendes Beiwerk sein wollten. Ihr Ideenreichtum war bemerkenswert. Da wurden Tischdekorationen gefertigt, Einkäufe getätigt und vieles mehr.

Dann, zwei Tage vor der Feier wurde ein weißes Festzelt auf dem Parkplatz des Campingplatzes Nordufer aufgebaut. Bei seinem Anblick stieg die Vorfreude auf das nahende Wochenende enorm.

Der Sonnabend, Beginn der Feierlichkeiten, war den Mitgliedern, Gastliegern und Angehörigen vorbehalten. Der 1. Vorsitzende Manfred Hengstmann gab in seiner Begrüßungsrede einen Überblick der vergangenen vierzig Jahre. Dankte allen, die sich in dieser Zeit sowie in all den vergangenen Jahren um den Yacht-Club verdient gemacht haben. Hier hob er besonders die Leistung des allzu früh verstorbenen Helmut Kaupke hervor. Kaupke war nicht nur Gründungsmitglied und über zwanzig Jahre 1. Vorsitzender sondern seit 1994 auch Ehrenvorsitzender. Helmut Kaupke prägte den Yacht-Club und sein Name wird untrennbar mit dem des Yacht-Clubs verbunden bleiben. Der erste Vorsitzende berichtete weiter, dass der Club in den vierzig Jahren seines Bestehens mit Helmut Kaupke, Erwin Bruns, Johannes Indermark und Manfred Hengstmann nur vier erste Vorsitzende hatte. Eine besondere Ehre wurde den verdienten Gründungsmitgliedern Fred Jahn und Günter Elsner zuteil. Beide erhielten ihre Urkunden als Ehrenmitglieder des Yacht-Club Mardorf.

Nach einem gemeinsamen Essen blieb noch Zeit in froher Runde zusammen zu sitzen und ausgiebig zu klönen. Viel Aufmerksamkeit wurde auch den

Bildwänden und dem von Manfred Hengstmann zusammengestellten Album zuteil.

Am anderen Morgen hieß es früh aufstehen. Galt es doch alles für den Empfang der Gastvereine zu richten. Nun waren erneut besonders die Damen gefragt. Sie stellten ein Buffett zusammen, bei dessen Anblick sich der Appetit umgehend einstellte. Auch das am Nachmittag aufgebaute Kuchenbuffett war Spitze. Bei selbstgemachten Kuchen, alle von Vereinsmitgliedern gebacken, sah man nur zufriedene Gesichter. Ein gemeinsames Abendessen ließ den Ausklang der Feier schon erahnen. Mitglieder und Gäste durften eine harmonische Feier in einem festlichen Rahmen miterleben, bei der es besonders angenehm auffiel, dass drei Generationen miteinander fröhlich waren. Ließ dieser Anblick einer Großfamilie uns doch auf eine Zukunft hoffen, die den Fortbestand des Clubs gewährleistet.

Zieht man ein Fazit des Jubiläums, muss man sagen, dass es viel Arbeit gemacht hat, viel Freude gebracht hat und allen Teilnehmern sicher unvergessen bleibt.

Wenn es auch immer ein wenig kritisch ist, Namen zu nennen, müssen dennoch zwei Namen hervorgehoben werden: der des ersten Vorsitzenden Manfred Hengstmann und seiner Frau Jutta. Ihr unermüdlicher, nie nachlassender Einsatz die Gesamtorganisation in den Händen zu halten, dafür sei ganz herzlich danke gesagt, verbunden mit dem Wunsch, das unser Veranstaltungsteam Jutta und Manfred Hengstmann, Helga und Hans Schadow sowie Hiltrud und Heinz-Bernd uns noch lange mit ihrem Einsatz und immer wieder neuen Ideen schöne Stunden bereiten.

Doch sollten wir bei aller Freude einen Augenblick verweilen und jenen Mast und Schotbruch wünschen, die schon auf ihre letzte große Fahrt gegangen sind. Die Lücken hinterließen – die uns fehlen werden.

Mögen sich für die Zukunft weiterhin Männer und Frauen finden, die bestrebt sind, mit ihrem  Einsatz den Fortbestand des Yacht-Club Mardorf e.V. zu fördern.

Zur Freude der älteren und zum Ansporn und Verpflichtung für unsere Jugend.

  Rosalie Bruns

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